Weider D471 User Manual Page 67

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Forschungsbericht der Medizinischen Fakultät der FAU (Berichtszeitraum 2011 – 2012)66
Adresse
Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen
Tel.: +49 9131 8532047
Fax: +49 9131 8532048
www.thoraxchirurgie.uk-erlangen.de
Leiter
Prof. Dr. med. Horia Sirbu
Ansprechpartner
Dr. med. Waldemar Schreiner
Tel.: +49 9131 8532047
Fax: +49 9131 8532048
Forschungsschwerpunkte
Chirurgische Behandlung der Hyperhidrose:
eine prospektive Studie
Chirurgische Therapie pulmonaler Metasta-
sen des kolorektalen Karzinoms
Die intrathorakale Vakuumtherapie bei chro-
nischem Pleuraempyem
Einsatz von Krebsspürhunden in der Frühdia
-
gnostik von Bronchialkarzinomen
Immunologische und molekulare Charakteri
-
sierung der malignen Lungentumoren
Intrathorakale hypertherme Chemotherapie
mit Cisplatin nach radikaler Pleurektomie bei
Patienten mit malignem Pleuramesotheliom
Neoadjuvante Therapie des fortgeschritte
-
nen Lungenkarzinoms im Stadium IIIA, si-
multane Radiochemotherapie, gefolgt von
Operation
T
rimodale Therapie des malignen Pleurame-
sothelioms
W
ertigkeit der systematisch extensiven
Lymphknotendissektion beim nicht-kleinzel-
ligen Lungenkarzinom im Rahmen der ope-
rativen Behandlung
Struktur der Einrichtung
Die Thoraxchirurgische Abteilung bietet als ei-
genständige Einrichtung seit 2008 die umfas-
sende Diagnostik und Behandlung von Erkran-
kungen der Lunge, des Brustkorbes und des
Mittelfellraums an. Sie gehört deutschlandweit
zu den ersten universitären Einrichtungen für
Thoraxchirurgie. Der Abteilungsleiter wurde
zum Extraordinarius für Thoraxchirurgie be-
rufen. Neben dem Abteilungsleiter, Prof. Dr.
H. Sirbu, arbeiten in der Thoraxchirurgischen
Abteilung zwei Oberärzte, vier Assistenzärzte
sowie mehrere Promovierende.
Der besondere Schwerpunkt liegt im Bereich
der minimal-invasiven, video-assistierten,
anatomischen Lungenresektionen, wie z. B.
VATS-Lobektomie. Die fortgeschrittenen Tu-
morerkrankungen werden auf der Basis ge-
meinsamer multimodaler Studienkonzepte mit
der Klinik für Strahlentherapie interdisziplinär
behandelt.
Die Thoraxchirurgische Abteilung bildet ge-
meinsam mit den Medizinischen Kliniken 1 und
5,
der Strahlenklinik, dem Radiologischen Insti-
tut, dem Institut für Pathologie, der Abteilung
für Palliativmedizin in der Anästhesiologischen
Klinik und der Nuklearmedizinischen Klinik das
universitäre Lungenzentrum Erlangen. Die naht
-
lose Zusammenarbeit mit allen onkologischen
Fachdisziplinen am UK Erlangen und die enge
Anbindung an
das Comprehensive Cancer Cen
-
ter (CCC; siehe eigener Bericht) der deutschen
Krebshilfe sichert die bestmögliche Therapie für
die
Patienten. Die Thoraxchirurgische Abteilung
beteiligt sich an der Tätigkeit der Arbeitsge
-
meinschaft für universitäre Thoraxchirurgie der
Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie.
Forschung
Chirurgische Behandlung der
Hyperhidrose: eine prospektive Studie
Projektleiterin: A. Zdrojek
Die thorakoskopische Behandlung der Hyper-
hidrose mittels "Sympathicus-Clipping" ist ein
etabliertes Verfahren. Langfristige, postoperati-
ve Ergebnisse sind sehr heterogen. In einer pro-
spektiven Studie mit einem in Zusammenarbeit
mit der Psychosomatischen und Psychothera-
peutischen Abteilung in der Psychiatrischen
und Psychotherapeutischen Klinik entworfenen
Fragebogen werden der postoperative Erfolg
und die Patientenzufriedenheit untersucht.
Chirurgische Therapie pulmonaler Me-
tastasen des kolorektalen Karzinoms
Projektleiter: Dr. W. Schreiner, Dr. O. Oster
Die chirurgische Resektion solitärer Lungenme-
tastasen des kolorektalen Karzinoms ist weitge-
hend akzeptiert. Die chirurgische Behandlung
multipler und bilateraler Lungenmetastasen ist
noch kontrovers diskutiert. Diese Studie analy-
siert retrospektiv prognostische Faktoren, klini-
sche Daten und Langzeitergebnisse nach der
chirurgischen Behandlung.
Die intrathorakale Vakuumtherapie
bei chronischem Pleuraempyem
Projektleiter: Dr. W. Schreiner, Dr. O. Oster
Die Vakuumtherapie hat sich zu einem Stan-
dardverfahren in der Behandlung von infizier-
ten Problemwunden entwickelt. Ziele des mit
einem Stipendium der Bayerischen Chirurgen-
gesellschaft dotierten Vorhabens sind die kli-
nische Analyse und das Erzielen von Langzeit-
ergebnissen einer neuen Behandlungstechnik
bei tiefen infizierten Wunden, wie z. B. beim
chronischen Pleuraempyem.
Einsatz von Krebsspürhunden in der
Frühdiagnostik von Bronchialkarzino-
men
Projektleiter: Prof. Dr. H. Sirbu, Dr. M. Würfel*,
P. Stapel
Spürhunde der Johanniter Unfallhilfe werden
an standardisiert gesammelten Atemgasproben
von Patienten mit Bronchialkarzinom in mehre-
ren Phasen trainiert, um zu überprüfen, inwie-
fern in der Folge eine frühzeitige Detektion von
Bronchialkarzinomen möglich ist. Ziel ist die
Schaffung von Grundlagen für ein technisches
Gasanalysesystem („elektronische Nase”) sowie
eine eindeutige chemische Identifizierung der
Markergase und deren charakteristischer relati-
ver Anteil in verschiedenen Stadien der Krebs-
erkrankung.
*Krankenhaus Martha-Maria, Nürnberg
Immunologische und molekulare
Charakterisierung der malignen
Lungentumoren
Projektleiter: Prof. Dr. H. Sirbu, Prof. Dr. S.
Finotto, Dr. D. Trufa
Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Er-
forschung immunologischer und molekularer
Grundlagen. Dabei stehen die sich in der Lunge
manifestierenden malignen Erkrankungen, ins-
besondere das nicht-kleinzellige Lungenkarz-
inom (NSCLC), im Vordergrund. Diese Para-
meter werden anschließend mit den klinischen
Befunden korreliert.
Vor der Operation werden die klinischen Da-
ten (Alter, Größe, Gewicht, Geschlecht, Ernäh-
rungsstatus, Raucher- und Berufsanamnese,
Familienanamnese etc.) erhoben. Nach der
OP werden einige Proben vom Lungenresek-
tat und von entfernten Lymphknoten im Labor
analysiert.
Aus den Einzelzellsuspensionen werden ver-
schiedene Zell-Subpopulationen, wie z. B.
CD4+ oder CD8+ T-Zellen, isoliert und in Kul-
tur genommen. Die kultivierten Zellen werden
dann auf unterschiedliche Art und Weise (z. B.
FACS-Analyse, ELISA, PCR etc.) analysiert. Es
wird außerdem RNA und DNA isoliert, die dann
für epigenetische Studien, Microarray-Analysen
sowie RNA-Expressionsanalysen verwendet
werden kann. Schließlich werden auch die Pro-
teine isoliert und analysiert.
UNIVERSITÄTSKLINIKUM
Chirurgische Klinik
Thoraxchirurgische Abteilung
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