Weider D471 User Manual Page 51

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Forschungsbericht der Medizinischen Fakultät der FAU (Berichtszeitraum 2011 – 2012)50
Adresse
Rathsbergerstraße 57
91054 Erlangen
Tel.: +49 9131 8223303
Fax: +49 9131 8523565
www.orthopaedie.med.uni-erlangen.de
Vorstand
Prof. Dr. med. Raimund Forst
Ansprechpartner
Dr. med. Albert Fujak
Tel.: +49 9131 8223303
Fax: +49 9131 8523565
Forschungsschwerpunkte
Computerassistierte orthopädische Chirurgie
Computertomographisch gestützte Osteo-
densitometrie nach Hüft- und Knieendopro-
thetik
Röntgen-Stereometrie-Analyse nach Hüften-
doprothetik
Neuromuskuläre Erkrankungen
Struktur der Einrichtung
Am Lehrstuhl arbeiten insgesamt 14 ärztliche
Beschäftigte. Die Forschung wird durch zwei
promovierte ärztliche Beschäftigte, 20 Promo-
vierende und eine Study Nurse durchgeführt.
In der Endoprothetik Arbeitsgruppe wer-
den neben den standardisierten klinischen
und radiologischen Langzeituntersuchungen
zur Qualitätssicherung nach navigierter und
nicht-navigierter Hüft- und Knieendoprothetik
periprothetische Knochendichtemessungen
mittels Computertomographie (CT)-gestützter
Osteodensitometrie und Röntgen-Stereomet-
rie-Analyse (RSA) zur Beurteilung des Migrati-
onsverhaltens der Prothesen durchgeführt. Der
Einfluss der Navigation, des Prothesendesigns
und der Prothesenbeschichtungen auf die
Standzeit wird durch diese Verfahren erforscht.
Im Forschungsbereich für neuromuskuläre Er-
krankungen werden konservative und operative
Therapien bei neuromuskulären Erkrankungen
(Vorderhornzell er krankungen, spinale Muskela-
trophien, Post poliosyndrom, Muskeldystrophi-
en) bei Kindern und Erwachsenen evaluiert. Im
Bereich der infantilen Zerebralparese werden
insbesondere die Ergebnisse der Therapie mit
Botulinum-Toxin mit dem Ziel untersucht, Be-
handlungsstrategien zu optimieren, die Patien-
tenversorgung zu verbessern und die Lebens-
qualität der Betroffenen zu erhöhen.
Klinische Schwerpunkte sind: Knie-, Hüft- und
Schulterendoprothetik, Wirbelsäulenchirurgie,
Kinderorthopädie, Fußchirurgie, Tumorortho-
pädie, arthroskopische Operationen.
Forschung
Computerassistierte orthopädische
Chirurgie
Projektleiter: Prof. Dr. R. Forst, PD Dr. L. Müller
Ziel dieser Untersuchungen ist die Entwicklung
eines Hüftnavigationssystems, dessen Verwen-
dung am Patienten und die Untersuchung der
Genauigkeit des Systems mittels integraler Mo-
dule. Das System arbeitet mit dreidimensiona-
len CT-Daten. Die gewonnenen Daten werden
mittels eines Planungstools zur präoperativen,
virtuellen Implantatpositionierung verwendet,
intraoperativ durch ein Navigationssystem mit
dem reellen chirurgischen Bild verglichen und
somit zur exakten Positionierung der Implan-
tat-Komponenten genutzt. Postoperativ wird
zur Vergleichbarkeit und Überprüfung des Er-
gebnisses wieder ein CT-Bilddatensatz gewon-
nen. Mit diesem Datensatz kann sowohl die
erreichte Implantatpositionierung mit der virtu-
ellen Planung verglichen als auch im Verlauf der
Verankerungsprozess der Prothesenkomponen-
ten im Knochen mittels CT-Osteodensitometrie
kontrolliert werden. Somit ist gewährleistet,
dass für alle Schritte des computerunterstütz-
ten Vorganges die gleiche Datenpräzision vor-
liegt und so eine exakte Vergleichbarkeit mög-
lich ist.
Computertomographisch gestützte
Osteodensitometrie nach Hüft- und
Knieendoprothetik
Projektleiter: Prof. Dr. R. Forst, PD Dr. L. Müller
Die Reaktion des Knochens auf die Implanta-
tion einer Endoprothese ist maßgebend für
deren Verankerung und damit die Langzeit-
prognose des Implantates. Im Rahmen dieses
Projektes werden nach Implantation einer Hüft-
und Knietotalendoprothese mittels dreidimen-
sionaler CT osteodensitometrische Messungen
am periprothetischen Lager in vivo durchge-
führt. Hierzu werden Softwarewerkzeuge (CAP-
PA postOP, CAS Innovations AG, Erlangen) ver-
wendet, welche eine selektive Betrachtung des
femoralen und acetabulären Knochens ermög-
lichen. CT-Untersuchungen werden zehn Tage,
ein, drei, fünf und zehn Jahre postoperativ mit
Analyse von kortikaler und spongiöser Kno-
chendichte, Messung der Knochenflächen und
Beurteilung des Implantat-Knochen-Kontaktes
durchgeführt. Die Knochendichteentwicklung
wird unter Berücksichtigung verschiedener Im-
plantationsverfahren (zementiert/zementfrei),
Beschichtungen (Hydroxylapatit-beschichtet/
unbeschichtet), Designs (Schenkelhals erhal-
tend/Standard) und Operationstechniken (na-
vigiert/nicht-navigiert) zur Qualitätssicherung
evaluiert.
Röntgen-Stereometrie-Analyse nach
Hüftendoprothetik
Projektleiter: Prof. Dr. R. Forst, Dr. S. Sessel-
mann
Neueste Studien führen zu dem Schluss, dass
die Messung der Migration innerhalb der ersten
zwei Jahre eine Vorhersage über die Qualität
der mechanischen Verankerung und über das
Langzeitergebnis der Endoprothetik des Hüft-
gelenkes ermöglicht. Messungen an konventio-
nellen Röntgenbildern haben eine Genauigkeit
von 1-5 mm bzw. 1°-6°, je nach verwendeter
Technik, anatomischem Gebiet und Anzahl der
Untersucher. Die RSA ist eine sichere und ge-
naue Methode, die die Auswertung von sehr
kleinen Implantatbewegungen erlaubt. Sie ba-
siert auf der radiologischen Untersuchung von
mit Markern besetzten Skelettabschnitten und
markerbesetzten Gittern. Die präzise Messung
der Röntgenbilder und die computergestützte
Berechnung ermöglicht eine dreidimensionale
Analyse der Mikrobewegung. Die Genauigkeit
der RSA beträgt 1-250 μm und 0.03°- 0.6°. Seit
1998 werden in Erlangen insgesamt 200 Pati-
enten nach totaler Hüftgelenk
ersatz-Operation
mit RSA über
wacht. Anhand dieser Klientel
werden in verschiedenen Studien durchge-
führt: Untersuchungen zur Messung der Migra-
tion von Polyethylen-Pfannen nach autologem
Knochenersatz und Pfannendachschalen-Im-
plantation mit Haken bei schwerer Dyspla-
siecoxarthrose; vergleichende Messung der
Primärstabilität von zementfrei implantierten,
acetabulären Komponenten mit Pfannenein-
sätzen aus Keramik und Polyethylen; Messung
der Migration zementierter, femoraler Kompo-
nenten in Abhängigkeit der unterschiedlichen
Zementiertechniken; Messung der Migration
zementfrei implantierter, femoraler Kompo-
nenten nach frühzeitiger Lastaufnahme.
Neuromuskuläre Erkrankungen
Projektleiter: PD Dr. J. Forst, Dr. A. Fujak, Prof.
Dr. R. Forst
Der Forschungsbereich Neuromuskuläre Er-
krankungen beschäftigt sich mit der Evalua-
tion der orthopädischen Symptomatik und
der konservativen und operativen Therapie
neuro-muskulärer Erkrankungen bei Kindern
und Erwachsenen. Das Ziel ist die Optimie-
KLINISCHE INSTITUTE AUSSERHALB DES UNIVERSITÄTSKLINIKUMS
Orthopädische Klinik im Waldkrankenhaus
St. Marien gGmbH
Lehrstuhl für Orthopädie mit Orthopädischer Chirurgie
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